Freitag, 13. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei....

.. mit diesem Lied konnte ich mich letzten Samstag auch mal auf die Adventzeit einstimmen. Ein bisschen spät, aber besser spät als nie ;)

Eigentlich hatte ich euch ja einen Post am Samstag bzw. spätestens am Sonntag versprochen, doch es kam natürlich alles mal wieder anders. Das ich am Samstag keine Zeit hatte konnten die von euch ahnen, die mich kennen und wissen, dass ich nicht backen kann.

Nachdem ich vom Einkaufen kam (10 Uhr) fing ich damit an den Teig zuzubereiten, da der ja angeblich eine Ruhezeit im Kühlschrank verbringen muss.
Die Rezepte, aus denen die Plätzchen meiner wunderbaren Chaos-Weihnachtsbäckerei entstanden sind ,habe ich von meiner Oma bekommen, war also eine Backtradition.
Eigentlich sogar eine Doppeltradition, denn im letzten Jahr habe ich genau am selben Tag, das selbe gebacken, aber damals war ich nicht alleine und es hat auch mehr Spaß gemacht, denn alleine backen ist ein reiner Zeitvertreib und ich brauchte es, um einfach mal auf andere Gedanken zu kommen, denn das letzte Wochenende war bei weitem nicht einfach für mich.


Aber nun weiter im Text.... hab dann also mal angefangen.War gar nicht so einfach, denn die Rezepte erschienen mir dann doch etwas zu normal und da ich ja nicht normal bin ;), habe ich sie ein wenig aufgepeppt. Übrigens die Rezepte stell ich noch hier auf meinem Blog online, für die, die es interessiert.

Den Teig mit dem Rührgerät zu kneten hielt ich für unmöglich und damit entschied ich mich für mein wichtigstes Werkzeug, meine Hände :)
Hat dann auch echt viel besser funktioniert!!!!


Sieht natürlich etwas komisch aus und war auch erst sehr gewöhnungsbedürftig, hat mich aber weniger Kraft gekostet und es gab danach auch weniger zu spülen.

Das hier ist der Vanillekipferlteig.


Natürlich noch schnell schick verpackt, bevor er in den Kühlschrank durfte.


Und das hier war der Teig für die Butterausstechplätzchen.


Der wurde dann auch zuerst verarbeitet, da der andere Teig noch ein bisschen länger ruhen musste.
Um nicht allzuviel zu verdrecken, habe ich mir den Tisch mit Aluminiumfolie und der Silikonunterlage ausgelegt, was aber im Endeffekt nicht wirklich viel brachte, denn Mehl kommt überall hin.



Das war mein erstes Blech mit super schicken Formen.


Nach einer Runde im Backofen...


...sahen die so aus und durften auf einem Rost abkühlen.


Während die abkühlen durften, widmete ich mich den anderen beiden Teigklumpen.
Erst nach einigem Probieren hatte ich eine annähernd und halbwegs attraktivere Mondform. Ich weiß einige werden argumentieren, dafür gibt es doch Silikonformen und dann sehen die auch gleich aus, blablabla.. Ja natürlich gibt es die, und natürlich hätte ich sie benutzen können, aber nein ich möchte das nicht. Ich bin keine von diesen Pseudoperfektionisten und im Leben läuft sowieso nicht immer alles prefekt. In  meinem Leben sowieso nicht, und daher diese vielen verschieden attraktiven und unattracktiven Halbmonde, die aber, wie ich finde, total in mein chaotisches Leben passen.


Auch für sie gings in den Backofen..


..und anschließend auf´s Blech zum auskühlen.


Naja auskühlen ist nicht das richtge Wort, dennn ich habe irgendwann mal gelesen, dass sie wunderbar schmecken soll, wenn der Vanillezucker noch auf den warmen Vanillekipferln leicht kramelisiert und hab genau das dann auch sogleich ausprobiert.


Und so sehen sie in der Dose aus, die jetzt schon fast wieder leer ist, da alle, die sie probiert haben, gar nicht mehr aufhören konnten sie zu essen.
Das hier sind übrigens die Vintagedosen meiner Mutter, auch wenn sie nicht shabby sind, sie haben einen gewissen Charme und da sie mir im Keller direkt ins Auge gestochen sind, habe ich sie für meine Kekse verwendet.


Die Dosen habe ich mit Butterbrotpapier ausgelgt, damit die Dosen nicht so dreckig werden, da ich auch einige mit Schokolade gemacht habe. Sauber gemacht werden müssen sie trotzdem, aber ein bisschen weniger Arbeit ist es schon.

Hier die Plätzchen mit Schoki und natürlich einigen kleinen Verzierungen. Ich steh ja auf pink und das schlägt sich auch auf der Plätzchendeko nieder, wie man unübersehbar wahrehmen kann.


Nachdem ich fertig mit backen, ausstechen und verzieren war, war es mittlerweile schon 17 Uhr. Und die Küche war das reinste Schlachtfeld. Mehl überall, einschließlich ich total eingemehlt. Die Spüle lief schon über und die Schokolade inclusive Deko klebte überall und nicht nur auf den Plätzchen.

Nachdem die Küche sauber war, konnte ich mich nicht mehr halten und dekorierte fröhlich weiter. Hier ein paar Ausschnitte meines nun sehr weihnachtlich geschmückten Zimmers.

Diese Sterne kommen auch noch auf die andere Seite meines großen Fensters.



Und das ist mein schlichtes, aber pinkes Exemplar an Adventskranz. Sehr schlicht mit cremefarbenen Dekosteinen, Filzsternen und pinken Weihnachtskugeln.


Das letzte für heute, mein schickes Elchlicht auch in pink und sehr glitzerig. Die beste Kombination dieser Welt :DD
Auch jetzt gerade brennt ein kleines rosa, sehr gut duftendes Teelichtchen im glitzernden Elchglas.

Und damit wünsche ich euch eine gute Nacht und einen guten Start ins Wochenende.
Grüße Mademoiselle Häp

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